München – Zünftig

„Da wo´s zünftig zugeht!“ – und guat schmeckt!


Bäckergeselle

Da wo es zünftig zugeht … ? –
Wo ist das denn werden sie sich jetzt vielleicht fragen.

Nun, in München ist das doch auf den ersten Blick sehr leicht zu beantworten: auf dem Oktoberfest, im Hofbräuhaus, im Biergarten und überall, wo die wunderbar lockere Bierseeligkeit ihr Zuhause findet.

Aber ist es das wirklich?
Was meint es tatsächlich, das Wort „Zünftig“?
Wer IST den Zünftig und wer nicht – und warum?
Was konnte man tun um es zu werden, oder um diesen Status zu verlieren?

Dazu tauchen wir ein in das mittelalterliche München, das Leben und Arbeiten der bürgerlichen Handwerker und ihrer Familien. Das Werken und Werkeln von Kindesbeinen an, bis zum Lebensende und der lange Weg der dazwischen lag. Dies werden wir suchen und an versteckten, bekannten und unbekannten Plätzen wieder zum Leben erwecken. Wir werden uns hineinversetzen in alte Arbeitstraditionen, den Zusammenhalt und die hoch geachtete Ehre der einzelnen Mitglieder zünftigen Lebens.

Für gute Arbeit gibt es heute – ein Trinkgeld. Früher hieß es – Badegeld!
Für unziemliches, gieriges Verhalten gibt es heute im Geschäftsleben – meist keine Schelte.
In früheren Zeiten drohte die Bäckerschelle!
Und für einen „Winkelschlächter“ gibt es Strafe – früher wie heute!

Was hinter diesen rätselhaften Dingen steckt und noch vieles mehr, werden wir ergründen.

Lassen Sie Sich in die alten Welten zurückführen und sehen Sie wie streng und ernsthaft und oftmals auch lebenslustig und leicht das Mittelalter und das Leben und Arbeiten in damaligen Zeiten doch war.